Wohin mit dem Atommüll - Lesung und Diskussion mit Marcos Buser

 

26. November 2019, 19:30 Uhr, Naturama, Feerstr. 17, Aarau

 

Eine gemeinsame Veranstaltung von NWA Aargau und KAIB (Kein Atommüll im Bözberg)

 

Wohin mit dem Atommüll? Noch bis in die 1970er-Jahre schien dies ein zweitrangiges Problem. Die Kernenergie boomte – auch dank einer gut vernetzten Lobby. Umweltbewegungen und beunruhigende Bilder von Zwischenlagern, in denen Fässer vor sich hin rosten, haben das verändert.

 

Das Buch beleuchtet das große, utopische Versprechen der Atomenergie und das böse Erwachen angesichts des ungelösten Entsorgungsproblems. Marcos
Buser plädiert für eine neue Debattenkultur – eine, die Risiken offen ins
Gesicht schaut, anstatt sie unter den Teppich zu kehren.

 

Marcos Buser, geboren 1949, Geologe und Sozialwissenschaftler, ist seit über 40 Jahren auf dem Gebiet der Kernenergie und der Entsorgung von Sonderabfälle tätig. Er war u. a. Mitglied der EKRA-Expertenkommission für das Schweizer Endlagerkonzept (1999–2002) und der Eidgenössischen Kommission für nukleare Sicherheit (2008–2012).


 

Energiewende statt Klimawandel - Wir haben am 24. November die Wahl!

 

Zweite Wahlgänge Regierungs- und Ständerat

Am 24. November finden im Kanton Aargau die zweiten Wählgänge für den Regierungs- und den Ständerat statt. Wir empfehlen im Einklang mit den anderen Umweltorganisationen Yvonne Feri (SP; Regierungsrat) und Ruth Müri (Grüne; Ständerat). Beide haben Höchstwerte im Umweltrating erreicht. An die Urnen für eine zukunftsfähige Politik!

 

Yvonne Feri (SP)                      Ruth Müri (Grüne)
in den Regierungsrat                   in den Ständerat

 


 

50 Jahre Beznau - Gelungene Aktion von Atomkraftgegner*innen

 

 

Am 1. September 1969 ging der Reaktor Beznau 1 in Betrieb. Das älteste Atomkraft-werk der Welt hat mit seinen 50 Jahren seine Lebenszeit längst überschritten. Die Mängelliste wird immer grösser, die Ausfälle länger. Eine Gruppe besorgter Bürgerinnen und Bürger hat mit einer symbolischen Aktion auf diesen Missstand aufmerksam gemacht. Sie zeigten, wie sich nach einem Super-GAU die Radioaktivität in alle Himmelsrichtungen ausbreiten und grosse Teile der Schweiz und Süddeutschlands unbewohnbar machen würde, und fordert von der Axpo und der Politik die sofortige Stilllegung des Werkes.

 

> Hier geht's zur vollständigen Medienmitteilung.