2016

Selbstverständlich ist NWA Aargau mit dabei. Wir wandern mit auf einer der Routen im Umfeld von Beznau und treffen uns alle zur ganz grossen Schlusskundgebung im

Amphitheater Windisch / Brugg ab 13.30 Uhr, siehe Flyer und unter www.menschenstrom.ch

 

5. Juni 2016

Kantonale Abstimmung -
Nein zu leeren Kassen! Nein zur Abschaffung der Grundbuchabgaben!

Jahrelang verteilte die bürgerliche Mehrheit Steuergeschenke an Reiche und Unternehmen. Aus diesem Grund fehlen dem Kanton
jetzt jährlich bis zu 200 Millionen Franken.
Trotzdem will das Parlament noch weitere Steuergeschenke
verteilen: Diesmal mit der Abschaffung der Grundbuchabgaben. Steuern sollen für einige wenige Gutverdienende weiter gesenkt werden –
für diese Steuergeschenke bezahlen muss die ganze Bevölkerung, siehe den Flyer und die gemeinsame Medienmitteilung vom
Komitee Aargau mit Zukunft.
Weitere Infos: www.aargau-mit-zukunft.ch

 

18. Mai 2016

Mitgliedervesammlung NWA Aargau und
Referat von Dr. Werner Leuthard,
Naturama Aarau

Andreas Fischer, Präsident, und Ursula Nakamura, Geschäftsstelle, berieten sich vor. Die Jahresversammlung kann bald beginnen.

Hier geht es zum Jahresbericht 2015.

Kurz darauf dankt A. Fischer den beiden zurücktretenden Vorstandsmitgliedern Dimitri Spiess und Ursula Nakamura für ihr grosses Engagement.

Mit grossem Applaus werden wieder gewählt:
Andreas Fischer, Beat Flach, Iris Frei, Paul Müri und Peter Scholer.

Als neue Vorstandsmitglieder empfiehlt Max Chopard, Tagespräsident,Mia Gujer und Magdalena Küng.
Die beide jungen und sehr motivierten Frauen werden mit viel Applaus gewählt.
Dito wird A. Fischer als NWA Präsident mit voller Zustimmung bestätigt.

In Anschluss an den geschäftlichen Teil berichtet Dr. Werner Leuthard, Leiter Abteilung Energie des Kantons Aargau, über die Entwicklung und
Umsetzung der EnergiestrategieAargau, welche im Jahr 2015 von Grossen Rat verabschiedet worden ist..
...Da die Bundesgesetzgebung in vielen Bereichen massgebend ist,
wurden folglich die Vorgaben der Energiestrategie 2050 übernommen.
Grundsätzliche Zielsetzungen sind neben der Förderung von erneuerbaren Energien (50% des Gesamtbedarfs bis 2035) die Energieeffizienz und Stromeffizienz...mehr.

Nach einer anregenden, allgemeinen Diskussion klingt der Abend mit einem Apéro aus.

 

1. Mai 2016 in Aarau
Bundesrat Alian Berset hält bei der 1. Mai Feier eine Rede.

Allianz Atomausstieg

Am 30. Gedenktag zur Atomkatastrophe in Tschernobyl verteilten Freiwillige der Allianz Atomausstieg (NWA ist mit dabei)hübsch verpackte Zuckerpillen, die an jene Jod-Tabletten gemahnten, deren Einnahme bei einer Atomkatastrophe nötig würde.

Natürlich nutzte NWA Aargau diese Gelegenheit, diese verführerischen „Jodtabletten“ zu verteilen.

Paul Müri an der 1. Mai Feier in Aarau dem Festredner Bundesrat Alain Berset persönlich zwei Päckli, davon sei eines für den Kollegen Ueli Maurer!

 

28. Februar 2016 in fricks Monti, Frick

Als die Sonne vom Himmel fiel

Ein Film von Aya Domenig
anschliessend Diskussion mit der Regisseurin Aya Domenig.

Moderation: Andreas Fischer, Präsident von NWA Aargau.

 

Aya Domenig:
Auf den Spuren ihres verstorbenen Grossvaters, der nach dem Abwurf der Atombombe 1945 als junger Arzt im Rotkreuzspital von Hiroshima gearbeitet hat, begegnet die Regisseurin einem ehemaligen Arzt
und einer Krankenschwester, die Ähnliches erlebt haben wie er.
Zeit seines Lebens hat ihr Grossvater nie über seine Erfahrungen gesprochen, doch durch die grosse Offenheit ihrer Protagonisten kommt sie ihm näher. Als sich am 11. März 2011 in Fukushima eine neue Atomkatastrophe ereignet, nimmt ihre Suche eine neue Wendung.

 

Der von NWA Aargau veranstaltete Anlass am 28. Februar 2016 wurde von zahlreichen weiteren Organisationen unterstützt, siehe Flyer. 

Hier geht es zum Filmtrailer.

 

Die Aargauer Zeitung hat den Film empfohlen, und
titelt nun den Filmbericht mit "Sensibler Blick auf ein Tabu-Thema".
Der Anlass war sehr gut besucht. Die Teilnehmenden waren tief beeidnruckt, was sich auch in der anschliessenden Diskussion zeigte. Aya Domenig ist es gelungen, das unendliche Leid der damaligen Atombombenopfer in Hiroshima aufzuzeigen, den Bogen zu Fukushima zu spannen - und   immer auch mutige und hoffnungsvolle Menschen zu zeigen.

Foto AZ: Iris Frei (li), Andreas Fischer, Aya Domenig

Wo Atombomben gezündet werden, ist die Medizin am Ende
Dies der Titel zur Berichterstattung zum Filmevent in der Neuen Fricktaler Zeitung.


2015

Freitag, 27. Nov. 2015 Baden

Standaktion von WWF, NWA und anderen Organisationen

zur UNO Klimakonferenz in Paris unter dem Motto:

Denn ich liebe... Laternen!

Da nun wegen der aktuellen Situation die ganz grossen Demonstrationen in Paris nicht stattfinden können, ist es umso wichtiger, dass wir uns weltweit gemeinsam für dieses Ziel einsetzen.

Zusammen mit Tonja Zürcher, Koordinatorin,  haben wirPapierlaternen mit "Denn ich liebe"-Botschaften erstellt. Sie sollen mit unsern Wünschen in die Nacht hinaus strahlen, siehe Medienmitteilung.

Die Bevölkerung hat im Kanton Aargau hat bereits einmal Nein gesagt zum Leistungsabbau verschiedensten Bereichen, z. B. auch Umwelt,

und wird es wieder tun.
Denn kein Kanton stellt seiner Bevölkerung weniger Leistungen. Wir wollen, dass das Entwicklungsleitbild des Kantons Aargau umgesetzt
wird: Menschen machen Zukunft. Wir setzen uns ein für eine nachhaltige und vernünftige Finanzpolitik.

 

Bild Aargauer Zeitung: 24.11.2015

 

 

18. Nov.2015

Wohin mit den radioaktiven Abfällen?
Bundesrätin Doris zu Besuch in der Standortregion Jura Ost

"Doris Leuthard: «Ich weiss nicht, welche Region am Schluss den Zuschlag erhält"
Hier geht es zum ausführlichen Bericht in der Aargauer Zeitung Online, wo auch kritische Voten aus dem Publikum bestens wieder gegeben werden. Jedenfalls wurde bei diesem Event klar, dass die Bevölkerung hier in der Region den Behörden genau auf die Finger schaut und sich nicht vereinnahmen lässt.

Elisabeth Burgener freut sich, dass ihre entsprechende Interpellation vom Vortag im Grossen Rat für einmal ernst genommen wurde, siehe dito Aargauer Zeitung.

Genau das wollten ja auch KAIB, NWA und andere atomkritische Organisationen aufzeigen.

 

 

18. Oktober 2015

Nationale Wahlen

Als Nachfolger von Geri Müller wurde Jonas Fricker in den Nationalrat gewählt. Leider konnte jedoch im Kanton Aargau ein Rechtsrutsch nicht verhindert werden: Max Chopard SP fehlten wenige Stimmen für die Wiederwahl und damit den 3. SP-Sitz. Damit werden ab zukünftig Yvonne Feri und Cédric Wermuth (SP) , Beat Flach (GLP)und Jonas Fricker (Grüne) nach Bern reisen.

Pascale Bruderer wurde glanzvoll in den Ständerat wiedergewählt.

NWA Aargau gratuliert und wünscht viel Erfolg bei der anspruchsvollen und oft dornigen Arbeit in Bundesbern.

 

Nationalrat (Legislatur 2011-2015)

Folgende NWA Mitglieder haben unsere Anliegen im Nationalrat vertreten:

Max Chopard-Acklin SP Nussbaumen www.max-chopard.ch

Beat Flach GLP Auenstein www.beatflach.ch

Geri Müller Grüne Baden

Cédric Wermuth SP Baden www.cédricwermuth.ch

Wir danken ihnen für ihr Engagement.


31.Aug.2015

Gemeinsame  Plakataktion in der ganzen Schweiz:

Appell an den Ständerat

Der Atomausstieg steht weiterhin auf der Kippe. Den Ständerätinnen und Ständeräten wird von ihrer Kommission empfohlen, alle verbindlichen Regelungen dazu aus der Vorlage zu streichen: die Laufzeitbeschränkungen genauso wie die Verbesserung der Sicherheitsbestimmungen. Obwohl zur gleichen Zeit die Mängel am ältesten AKW der Welt, in Beznau, zu seiner mehrmonatigen Stilllegung geführt haben. Deshalb rufen 10* atomkritische Organisationen mit ihrem schweizweiten Plakataushang die Ständeräte an ihren Wohnorten zum Handeln auf.

Die Forderungen an die Mitglieder des Ständerates:

1. Beznau muss endgültig vom Netz - ein Gebot der Stunde

Mit der kürzlichen Entdeckung der gravierenden Schwachstellen im Reaktordruckbehälter von Beznau 1 erlangt die Forderung eine spezielle Brisanz. Diese Mängel betreffen das sicherheitstechnische Herzstück des AKW, den Reaktordruckbehälter. Er kann nicht ausgetauscht und nicht nachgerüstet werden. Er muss auf Anweisung der Atomaufsichtsbehörde ENSI vorläufig vom Netz. Es fehlen zudem wichtige Dokumente zu seiner Herstellung. Die einzige vernünftige Massnahme ist daher, das mit 46 Betriebsjahren älteste AKW der Welt endgültig vom Netz zu nehmen. Ein Betrieb bis 60 Jahre, wie letztes Jahr vom Nationalrat beschlossen – in Unkenntnis dieser Probleme - ist unverantwortlich.

2. Verbindliche Ausstiegsjahre verleihen der Energiewende Flügel

Eine heute geordnet festgelegte Ausserbetriebnahme aller Schweizer AKW ist sinnvoll. Ein Generationenprojekt wie der Umbau der Schweizer Stromversorgung braucht Planung, die es nur mit rechtzeitig festgelegten Abschaltdaten gibt. Sie gibt Politik und Wirtschaft, was diese einfordern: Planungs- und Investitionssicherheit. Der Ständerat hat jetzt diese Chance. Er soll die Energiestrategie 2050 mit einer möglichst zeitnahen Laufzeitbefristung für alle AKW massgeblich verbessern.

Prof. Anton Gunzinger ist Autor des vor kurzem erschienenen Buches
„Kraftwerk Schweiz – Plädoyer für eine Energiewende mit Zukunft“.
Er  ist Professor an der ETH Zürich und Gründer der
Firma Supercomputing Systems AG.
Das Buch ist ein Bestseller und liegt seit dem Erscheinen anfangs 2015bereits in 2. Auflage vor. Zytglogge Verlag

NWA Aargau war mit dabei bei zwei überparteilichen öffentlichen Anlässen in Aarau und Baden.

Prof. Dr. Anton Gunzinger konnte überzeugend aufzeigen, wie wir die Energiewende schaffen können.

Bekannte Aargauer National-und Ständeratskandidat/-innen  wirkten  mit bei den jeweils angeregten Podiumsdiskussionen. Die vielen Anwesenden an den beiden Anlässen waren begeistert.

Podiumsteilnehmer am 9.Sept.2015 (von links):

Max Chopard, Nationalrat SP
Andreas Fischer, Präsident NWA AG, Grossrat Grüne

Max Küng, Aargauer Zeitung, Moderation

Bernhard Scholl, Grossrat FDP

Hans Killer, Nationalrat SVP


 

5. Juni 2015

Energieinitiative wird zurückgezogen

Die Allianz Energieinitiative ist erfreut über die deutliche Zustimmung zur Aargauer Energiestrategie im Grossen Rat. Damit ist die Energiewende endlich auch im Aargau angekommen. Die Energiestrategie hebt einen grossen Makel des Aargauer Energiegesetzes auf und setzt klare Ziele für Gesamtenergieverbrauch, Stromverbrauch und Produktion erneuerbaren Stroms. Der Aargau schliesst sich damit den Zielen der Energiestrategie 2050 des Bundes an.

Die Allianz Energieinitiative hält diese Ziele für wichtig, aber zu wenig ambitiös und hättesich insbesondere bei der Produktion von erneuerbarem Strom gewünscht, dass das grosse Potential stärker ausgeschöpft wird. Aber es wird ein Anfang gemacht und die Stossrichtung stimmt, siehe Medienmitteilung.

Die Allianz Energieinitaitive wrid die weiteren Entwicklungen punkto Energiewende im Kanton Aargau wachsam weiter verfolgen.

Das Initiativkomitee „Aargau effizient und erneuerbar“

am 5.Juni  abends an der Aare  in Aarau mit

Reinhard Wiederkehr, Regula Bachmann, Tonja Zürcher (Koordination),Paul Müri und Ursula Nakamura.

Nicht auf dem Foto:

Astrid Andermatt, Jürg Caflisch, Beat Flach und Hansjörg Wittwer

Ein grosser Dank geht an alle Mitwirkenden, insbesondere an Tonja Zürcher, für das erfolgreiche Engagement bei der Aargauer Energieinitiative.

 

9. Mai 2015,
Tag der Sonne Umweltarena UWA Spreitenbach
und Mitgliederversammlung NWA

Einführungsreferat von Max Chopard, Natonalrat undProjektleiter UWA

Umweltarena ‐ Schwerpunkt Energie

M. Chopard erklärt einige Projekte der UWA für eine Energieversorgung mit erneuerbaren Energien und Energieeffizienz.Kann es gelingen, alle AKWs in der Schweiz abzuschalten?

Vor der elektronischen Schalttafel bringen die Teilnehmenden unter Anleitung von M. Chopard ihre Vorschläge zum Ersatz der AKWs ein - es gelingt tatsächlich. Schon bald ist die Waage zwischen Produktion und Verbrauch von Energie ausbalanciert!

 

11. März 2015
Fukushima Gedenktag und 800. Mahnwache vor dem ENSI in Brugg

Über 230 Anti-AKW Gegner/-innen trafen sich an diesem Tag
zur 800. Mahnwache vor dem ENSI in Brugg, denn die grauenhafte atomare Katastrophe vom 11. März 2011 in Fukushima darf nicht vergessen werden. Sie haben auch ein Zeichen gesetzt gegen die versuchte Vertreibung der Mahnwache.
Medienberichte: SRF Schweiz aktuell und Aargauer Zeitung. Siehe auch Website energisch.ch

 

8. März 2015
Kantonale Abstimmung: Klares Nein zum Leistungsabbau im Kanton Aargau!

Nein zum Kahlschlag bei Bildung, Familien, Gesundheit,

Kultur und Umwelt!

Gegen den von Regierung und Grossen Rat beschlossenen

Leistungsabbau wurde das Behördenreferendum ergriffen, Argumentarium-

Zusammen mit vielen anderen Organsationen hat NWAAargau die Referendumsabstimmung am 8. März 2015 mit einem unerwartet grossen Erfolg
von 55,8% Nein gewonnen!!    Bericht Aargauer Zeitung.

Damit können auch weiterhin die kantonalen Förderprogramme für erneuerbare Energien weiter geführt werden. Allen am erfolgreichen Abstimmungskampf engagierten Personen dankt NWA Aargau herzlich. BRAVO!